046/2017

Manage your time – Zeiteinteilung einer studierenden Bloggerin mit Nebenjob, Beziehung und eigener Wohnung


Einige von euch haben mich gefragt, wie ich eigentlich mein Studium, das Bloggen, meinen Nebenjob, die Fotos für den Instagram Account von Salute Salate, meine eigene Wohnung, Haustiere und meine Beziehung unter einen Hut bekomme. Gute Frage, denn darüber habe ich mir bisher nie wirklich Gedanken gemacht. 😀

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Im letzten halben Jahr habe ich eigentlich gar nicht wirklich studiert. Okay ich war eingeschrieben, habe einen Kurs belegt und diesen auch bestanden. ❤ ..Trotzdem war ich kaum am Campus und habe nicht am Grundstudium teilgenommen, was mir sehr viel Freizeit fürs Bloggen einbrachte. Schon vor drei Monaten, als das neue Semester immer näher rückte, machte ich mir ewig Gedanken, wie ich alles miteinander vereinbaren soll und ich beschloss, mir meine Zeit einzuteilen, aber dazu gleich mehr.

Früher hatte ich meinen Kalender auf meinem MacBook mit dem auf meinem Handy verknüpft. Doch da ich irgendwann wirklich alle Termine eingetragen habe, FH, Arbeit, Geburtstage, Events, Bloggerkram war irgendwann alles bunt gemischt. Ich hatte das Gefühl, dass mein Handy mich jeden Tag an etwas erinnert. Vielleicht kennt ihr das ja, irgendwann habe ich die Benachrichtigungen nur noch überflogen oder sogar direkt weg gerückt. Nicht sehr sinnvoll, denn so habe ich ab und an fast einen wichtigen Termin vergessen..

Da bin ich dann doch lieber wieder zum analogen zurückgekehrt und seitdem schreibe ich alles in meinen kleinen Taschenkalender, was auch super funktioniert. 🙂

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Für die FH nutzen wir ein Projektmanagement Tool namens Trello, welches sich einfach auf dem Handy installieren lässt und somit einfach auf die wichtigsten tasks und deadlines aufmerksam macht. 🙂

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Seit Anfang April also läuft das neue Semester und wie mir schon vorher klar war; ich kann nicht mehr rund um die Uhr mit Instagram und meinem Blog verbringen..

Kurz eine Übersicht: Bei mir gibt es nur zwei feste Tage, an denen Vorlesungen sind, aber auch strikte Anwesenheitspflicht besteht; Mittwoch & Donnerstag.
An diesen Tagen haben wir hauptsächlich Vorlesungen, die uns bei der Entwicklung unseres Produkts helfen. Zudem müssen wir dann in unseren Teams an den Projekten weiterarbeiten. Die Zeit dafür planen wir uns dann selbst ein. Allerdings ist es manchmal gar nicht so leicht, sich abzustimmen. Das hängt vor allem von den Zusatzmodulen ab, die jeder, ganz individuell wählt. Ich habe mich in diesem Semester für Dreidimensionales Zeichnen eingetragen, was zu meinem Glück am Donnerstag Abend stattfindet.

Zusätzlich zu diesen Terminen kommen wir noch ein Mal im Monat Dienstags, Freitags oder Samstags zum Campus, um die Ausstellung unserer eigenen Projekte zu planen. 🙂

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Somit habe ich noch 5 Tage die Woche zur Verfügung.

Mindestens einen davon werde ich damit verbringen, als Teefachverkäuferin zu arbeiten, denn eine eigene Wohnung will auch irgendwie bezahlt werden. 😉

Am Wochenende und unter der Woche werde ich zudem jeweils mindestens einen halben Tag mit meinem Blog verbringen.

Ich habe euch einfach mal eine genaue Übersicht über meine Woche erstellt:

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Obwohl ich, im Vergleich zu den letzten Semestern relativ selten am Campus bin, ist meine Woche doch recht voll geworden. 😀
Doch ich bin sowieso ein Mensch, der lieber einen Plan befolgt und am Ende vielleicht noch etwas Freizeit übrig hat, als jede Woche komplett neu zu planen und noch Zeit für spontan anstehende Projekte zu finden.

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Ich habe noch zwei Tipps für euch, die ich aus meiner eigenen Erfahrung, super hilfreich finde: 

Mach dir zunächst eine Übersicht und setze Prioritäten.
Wofür benötigst du Zeit? Wann bist du, wie lange, zu Hause? Wie verbringst du deine freie Zeit und welche Termine oder Aufgaben vergisst du immer wieder? Was muss sofort, was erst in einigen Tagen, was nur ab und zu, und was regelmäßig erledigt werden?

Mach dir einen Stundenplan.
So doof es sich vielleicht auch anhört, hier bin ich wieder zurück zur Schulzeit gekommen, denn die Übersicht oben ähnelt doch stark einem Stundenplan oder? 😀 Mir hat es sehr geholfen, mir feste Tage für alle Aufgabenbereiche einzuteilen, die anstehen. (Siehe oben.)
Denn, was ist das für ein tolles Gefühl, wenn mal nichts mehr für die FH zutun ist nach dem Wochenende, und es nicht so läuft, dass ich am Dienstag Abend Panik bekomme weil mit einfällt, dass ich noch eine Abgabe fertigstellen muss. 😀

Fazit: Plant euch lieber feste Zeiten ein und widmet euch nicht jede Woche neuen Herausforderungen, die ihr in euren Zeitplan integrieren müsst. Schafft hierfür feste Zeiten, ordnet eure Aufgaben nach Priorität und genießt es, wenn mal nichts mehr ansteht. 😉


Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag etwas bei euren Zeitmanagement helfen und mal wieder nur einen kleinen Einblick in mein Leben geben. 🙂


 

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