Wie meine Kooperationen ablaufen

Leider gibt es immer mehr schwarze Schafe unter den Bloggern, weshalb ich euch heute mal meine Meinung zu dem Thema mitteilen und euch einen kleinen Einblick in den Ablauf meiner Arbeit geben möchte.

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Viele davon werden auch Influencer genannt. Ich habe absolut nichts gegen Kooperationen mit Marken, das mache ich selbst ja auch und ich freue mich auch sehr für große Accounts und für jeden der mit Firmen zusammen arbeiten kann 🙂 .

Meiner Meinung nach muss nur irgendwo deutlich werden, dass die Produkte durch Kooperationen gesponsert wurden, sonst entsteht schnell ein falscher Eindruck.

Viele der Influencer machen unterschwellig Werbung für Firmen und ihre Produkte und es wird leider oftmals nicht deutlich, wie sie zu diesen Produkten kamen.

Oftmals bekommen diese feste Geldbeträge für ihre Bilder, was insofern in Ordnung ist, solange es auch kenntlich gemacht wird.

Doch viele Blogger haben wohl die Befürchtung, Leser zu verlieren, wenn sie eben all dies preis geben, was mich einfach nur traurig macht.

Wieso können manche Menschen heutzutage einfach nicht mehr dazu stehen, dass die eben keine #richkids sind?

Ich persönlich finde es bewundernswert, wenn sich jemand eine Zusammenarbeit mit einer Firma erarbeitet und keine Schande.

Meine Beiträge sind mittlerweile so gekennzeichnet:
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Und so gehe ich vor:

  1. Der erste Schritt ist das Suchen. Was suchen? Firmen. Und zwar viele. Hier sortiere ich meist schon Mal aus. Unseriöser Auftritt, schlechte Bewertungen oder doofe Produkte? Solche Firmen frage ich gar nicht erst an.
  2. Nun informiere ich mich kurz über die Firmen und dann geht auch schon eine Anfrage meinerseits per Mail raus. (Die Mailadressen findet ihr meist im Impressum. Ich nutze ungern das Kontaktformular.)
  3. Dann heißt es abwarten.
  4. Meist kommt nach einer Woche spätestens eine Rückmeldung.
  5. Jetzt heißt es Angebote machen und Konditionen stellen. Ich verdiene kein Geld mit meinen Beiträgen. Bisher verlaufen meine Kooperationen nämlich so, dass ich die Produkte als „Bezahlung“ für meinen Bericht und Test bekomme. Echt super oder? Jedoch gibt es auch hier Grenzen und Unterschiede. Bietet eine Firma hauptsächlich Produkte aus einem niedrigen Preissegment an, kann man sich eine Auswahl zukommen lassen. Sind die Produkte der Firma sehr kostspielig, bleibt es meist bei einem Produkt.
  6. Anschließend gehen nur noch ein paar Mails hin und her, welche die Konditionen und den Versand betreffen. Kurz darauf ist das Paket dann auch schon da und ich kann mit dem testen beginnen.
  7. Meine Kooperationen enden damit, dass ich mich nach angemessener Zeit, oder einem zuvor vereinbarten Termin mit den Link zu den Beiträgen auf Facebook, WordPress und Instagram zurück melde. Oftmals bekomme ich dann noch ein kurzes Feedback zur Präsentation der Produkte und zur Bewertung von meinem Ansprechpartner.

Übrigens: Ich befolge den Blogger Relations Kodex. Schaut doch mal rein. 🙂

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Quelle: http://www.bloggerrelationskodex.de

Habe ich Ihr Interesse geweckt?
Dann kontaktieren sie mich einfach: jasmingrode@gmail.com

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hm… wenn man es mal genau nimmt (und das sollte man im Internet), dann ist es sogar verboten Produkte usw. zu bewerben und die User/Leser darauf nicht hinzuweisen.

    Das ist unlauterer Wettbewerb und es gibt wirklich hunderte Anwälte und Mitbewerber, die nur darauf warten solche „Influencer“ abzumahnen – und das ruiniert verdammt schnell und ganz sicher auch auf Lebenszeit, denn da kommen „Strafen“ und Geühren zusammen, die jenseits von Gut und Böse (gerne weit im 5-stelligen, je nach Produkt und Mitbewerber auch sehr gerne im 6- bis 7-stelligen Bereich) sind.

    Da sollte man also definitiv peinlichst genau aufpassen und drauf achten! Mal abgesehen davon, dass ziemlich viele der „jungen Dinger“ auch kein Gewerbe angemeldet haben, … usw.

    Viele von denen sind ja wirklich sehr, sehr „mutig“ *hust*!

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  2. Tulpentag sagt:

    Hi du 🙂 „Sponsored Article“ reicht als Kennzeichnung leider nicht aus. Da muss Anzeige oder Werbung drüber stehen. Man geht davon aus, dass du dich an deutsche Leser richtest, da du auch auf Deutsch schreibst. Für ALLE muss ersichtlich und verständlich sein, dass es sich um Werbung handelt. Im Kommentar schreibt ihr auch, dass ihr überlegt, ob es notwendig ist, den Beitrag am Anfang zu kennzeichnen. Das ist ein absolutes Muss. Alles andere ist gegen die Richtlinien. Der Leser muss von Anfang an wissen, dass es sich um Werbung handelt.
    Lieben Gruß,
    Jenny

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  3. Jasmin sagt:

    Ich finde, es muss nicht unbedingt am Anfang sein, für mich ist das eben einfach und schneller 🙂

    Alles Liebe!

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  4. Jasmin sagt:

    Das stimmt leider. Der ich bin überrascht, wie viele Firmen dann doch mit „kleinen“ Bloggern und Instagrammern kooperieren. 🙂

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  5. Liebe Jasmin,

    super das du auch von dir selbst aus Unternehmen anschreibst, ansonsten können sie in dem Haufen an Bloggern deine Homepage wahrscheinlich garnicht finden.
    Alles Gute und mach weiter so,

    Alles Liebe Sarah

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  6. Huhu Jasmin,
    genauso gehe ich auch vor.
    Verdiene auch noch kein Geld, darf aber die Produkte behalten und kennzeichne meine Beiträge als sponsored Post.
    Zur Zeit bin ich am überlegen, ob ich solche Beiträge schon am Anfang als Werbung kennzeichne. Hmm….mal schauen

    liebe Grüße
    Katrin

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